Scalper

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Scalping


Scalping wie es Wikipedia allgemein versteht.

Wenn Sie ein Einsteiger im Bereich des Tradings sind, werden Sie früher oder später über den Begriff "Scalping" stolpern. Eines vorweg: Dieser Begriff hat nichts mit den Indianern oder dem Wilden Westen zu tun.

Was steckt also hinter diesem Wort?

Scalping (im Englischen: to scalp - "heraus schneiden oder heraus schälen") ist eine Trading-Methode basierend auf der technischen Analyse in Echtzeit. Das Hauptziel einer Scalping Strategie ist das Erzielen von kleinen Profiten durch das Kaufen (Long) oder Verkaufen (Short) von Währungspaaren (oder auch anderen Instrumenten wie CFDs) über einen sehr kurzen Zeitraum. Oft sind es nur Sekunden bis Minuten.

Scalping – die Definition des Begriffs

Der aus dem Englischen stammende Ausdruck lässt sich in deutscher Sprache als heraus schälen oder heraus schneiden übersetzen. Ein Scalper nutzt also die Kursbewegungen, um auch bei kleinen Veränderungen Profite zu generieren. Bei geringer Volatilität kommen bei einem Trade oft nur einige Pips als Gewinn heraus. Wenn die Notierungen beispielsweise von Wirtschaftsnachrichten in Bewegung versetzt werden, kann ein guter Scalper auch 30, 40 oder mehr Pips mitnehmen.

Die Handelszeiten betragen dabei meist nur wenige Sekunden, ganz selten dauert ein Trade mehrere Minuten oder gar Stunden. Professionelle Scalper gehen bei jeder Trendumkehr sofort aus dem Handel und begnügen sich bei ihren Trades oft mit Pips im einstelligen Bereich, daher eröffnen sie an einem Handelstag zahlreiche Positionen. Ein Händler, der als Scalper agiert, führt in der Regel sehr viele Trades am Tag durch. Aufgrund des kurzen Anlagehorizontes sind seine Gewinne meist sehr klein und es bedarf daher vieler Transaktionen. Um mit dieser Strategie erfolgreich zu sein, muss der Scalper über ein hohes Maß an Disziplin verfügen, weil ein einziger Trade den Gewinn des ganzes Tages oder Monats vernichten kann.

Da die schnellen Gewinne in der Regel sehr klein ausfallen, werden meist größere Positionsgrößen gehandelt, um die Strategie profitabel zu gestalten.

Beginnen wir mit einer der beliebtesten Scalping Strategien, basierend auf dem 1-Minuten-Chart (im weiteren Verlauf auch als "M1" oder "M1 Chart" bezeichnet, die gängige Bezeichnung für dieses Chart in der Handelssoftware MetaTrader), die "M1 Scalping Strategie".

Die "M1 Scalping Strategie" ist vermutlich das beste Scalping System, mit dem Beginner starten können. Dennoch wird diese Strategie eine gewisse Menge Zeit und Konzentration von Ihnen abverlangen. Können Sie nicht mindestens ein paar Stunden am Tag für das Erlernen der Strategie aufbringen, dann ist Scalping unter Umständen nicht die beste Strategie für Sie. Denn auch wenn man Handelspositionen nur kurz offen hält, ist ein gewisser Zeitaufwand unerlässlich. Das 1-minütige Scalping ist eine Daytrading-Strategie, die sich größtenteils auf ein paar Pips Gewinn konzentriert. Es ist eine der grundlegendsten Strategien für Forex und CFD Scalping, mit der man den Grundstein für seine Trading-Erfahrung legen kann. Ein wesentlicher Aspekt der Strategie ist die Quantität. Es ist nicht ungewöhnlich, dass die Trader dieses Systems mehrere 100 Trades pro Tag platzieren. Somit ist es überaus wichtig, einen Broker zu haben, der Ihnen geringe Spreads und niedrige Kommissionen (wenn überhaupt) bietet. Der zweite Aspekt dieser Scalping Strategie ist das überschaubare Risiko, wenn Ihre Trades mal nicht aufgehen sollten. Denn die eigentliche Strategie basiert darauf, keine großen Verluste oder Gewinne zu erwirtschaften.

Die wesentlichen Bestandteile des Forex Scalping Systems sind:

   1. Die passenden Handelsinstrumente
   2. M1 Chart
   3. Notwendige Indikatoren: Stochastik 5,3,3 und 50 EMA, 100 EMA (enthalten im MetaTrader 4 und im MetaTrader 5)
   4. Bevorzugte Handel-Sessions: London, New York - wegen notwendiger Volatilität

Forex Scalping Strategie

Viele Scalper gehen oft noch einen Schritt weiter und automatisieren ihre Handelsstrategie. Für die Automatisierung benötigt man eine bereits funktionierende Strategie, fertige Systeme oder ausgeprägte IT-Kenntnisse. Doch selbst ein automatisiertes Handelssystem bedarf ständiger Wartung, Pflege und Kontrolle. So kann es beispielsweise sein, dass einzelne Parameter der Handelsstrategie angepasst werden müssen, da der Markt ständigen Veränderungen unterworfen ist.